Osteochondrosis Intervertebralis – Um was handelt es sich bei dieser Erkrankung?

Osteochondrosis-IntervertebralisImmer mehr Menschen leiden unter Problemen mit der Wirbelsäule. Grund dafür ist unsere heutige Lebensweise, die u.a. von Fehlbelastungen des Rückens geprägt ist. Andauerndes Sitzen oder Stehen führt nämlich zu einseitigen Belastungen der Wirbelsäule, was durch zu wenig Bewegung noch verstärkt wird. Die Leidtragenden sind dabei die Bandscheiben, die mit der Zeit diese Belastung nicht mehr ausgleichen können und ihre Größe verringern, da sie verschleißen. Genannt wird diese degenerative Krankheit Osteochondrosis Intervertebralis. Am häufigsten tritt sie an der Lendenwirbelsäule auf, da die Bandscheiben an dieser Stelle die meiste Belastung aushalten müssen. Aber auch die Halswirbelsäule kann von Osteochondrosis Intervertebralis betroffen sein.

Welche Ursachen hat Osteochondrosis Intervertebralis?

Wie schon zuvor kurz angerissen, ist für die Entstehung von Osteochondrosis Intervertebralis oft ein zu wenig an Bewegung verantwortlich. Dadurch werden die Muskeln nämlich nicht gefordert, haben keine Kraft und erschlaffen schließlich. Die Wirbelsäule kann Stöße nicht mehr abfangen, ein Bandscheibenvorfall ist die Folge und oft der Auslöser einer Osteochondrosis Intervertebralis. Schuld an dieser Erkrankung ist manchmal jedoch auch eine Skoliose, eine krankheitsbedingte Veränderung der Wirbelsäule, die schon bei Kindern vorkommen kann. Dabei weist diese eine seitliche Krümmung auf, durch die es zu einer stetigen Fehlhaltung kommt, da die Bandscheiben nur einseitig belastet werden. Auch nach Bandscheibenoperationen kann sich eine Osteochondrosis Intervertebralis entwickeln.

Wie macht sich eine Osteochondrosis Intervertebralis bemerkbar?

Bis der Patient den Arzt aufsucht, dauert es meist sehr lange, da er meint einfach unter Rückenschmerzen zu leiden, die mit der Zeit von alleine wieder vergehen. In der Zwischenzeit werden schmerzstillende Mittel genommen. Erst wenn der Leidensdruck zu stark geworden ist, erfolgt der Gang zum Arzt. Die Rückenschmerzen können nämlich so unangenehm sein, dass Bewegung kaum mehr möglich ist. Zudem können sie in die Beine ausstrahlen. In manchen Fällen macht sich der Schmerz nur ab und zu, aber nicht weniger heftig, bei bestimmten Bewegungen bemerkbar. Der Patient nimmt zumeist eine Schonhaltung ein, die zu zusätzlichen schmerzhaften Verspannungen führt. Um den Ursachen für die Rückenschmerzen auf die Spur zu kommen, ordnet der Arzt meistens eine Röntgenaufnahme an. Auf dieser wird die Osteochondrosis Intervertebralis durch eine Höhenveränderung an den Bandscheiben erkannt, die oft nur einseitig ist. Ist von der Osteochondrosis Intervertebralis die Halswirbelsäule betroffen, wird zumeist über Kopf- und Nackenschmerzen geklagt. Dabei kann es auch zu neurologischen Ausfällen wie etwa Lähmungen kommen, wenn die Nerven gereizt bzw. abgedrückt werden.

So wird die Osteochondrosis Intervertebralis behandelt.

Da die Patienten unter starken Schmerzen leiden, die sie in ihrer Bewegung einschränken, müssen diese in erster Linie gelindert werden. Dafür werden schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt, damit sich die Muskel erholen können. In machen Fällen ist sogar Bettruhe angesagt. Ist der Patient schmerzfrei, wird mit Physiotherapie, die die Muskel entspannt und lockert, begonnen. Anschließend können diese trainiert werden, denn eine gestärkte Muskulatur entlastet die Wirbelsäule. Aber selbst wenn das nicht mehr möglich ist, gibt es Hilfe. Und zwar mit einem Korsett, das die Rückenmuskulatur unterstützt. Wichtig ist es auch die Körperhaltung beim Stehen und beim Sitzen zu trainieren. Ist die Osteochondrosis Intervertebralis schon sehr weit fortgeschritten, kann eine so genannte Bandscheibenprothese eingesetzt werden.Mehr Informationen zu Osteochondrose gibt es hier.

Wo findet man Informationen bezüglich Osteochondrosis Intervertebralis?

Auf Osteochondrose erfolgreich behandeln erfahren Betroffene, wie man Osteochondrosis Intervertebralis erfolgreich behandeln kann. Hier lesen Sie auch, wie man die Schmerzen bekämpfen und wieder Lebensfreude und -qualität zurückerlangen kann.Sehr empfehlenswert.

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